„Es kommt bei langfristigen Investitionskrediten zu einseitigen Zinserhöhungen. Das schwächt die Ertragskraft einzelner Kfz-Betriebe, die durch Umsatzschwankungen ohnehin angespannt ist, noch weiter“, konstatiert Oberwallner. Hinzu komme, dass die neuen Basel-2-Kreditvergaberichtlinien die Zinssätze in die Höhe getrieben hätten. Daher gelte es, den Kapitalfluss wieder in Bewegung zu bringen und die Eigenkapitalbildung zu unterstützen. Ansonsten seien viele Betriebe bedroht, die noch mit dem Abzahlen der Investitionen aus den vergangenen Jahren beschäftigt seien.
Darüber hinaus weist Oberwallner auf das Unterstützungsprogramm des aws hin. Dieses sei sehr sinnvoll, für Kfz-Betriebe aber nur eingeschränkt nutzbar, da Umsatzwachstum und positive Ertragsentwicklung in den letzten Jahren Voraussetzung für eine Inanspruchnahme seien. Nach einem Event in Linz (s. info4you vom 3.2.) werden am 12.3. in der WK Graz, am 19.3. nochmals in der WK Linz sowie am 24.3. im Wiener Austria Center weitere Informationsveranstaltungen des aws stattfinden. Details sind unter www.konjunkturpaket.at abrufbar.
