Durch diese Aktivitäten wäre ein früherer Marktstart der chinesischen Marke in Österreich möglich. Verhandlungsführer Michael Röck bestätigt Gespräche mit dem Familienunternehmen Di Risio mit Sitz in Macchia d’Isernia, das 2008 bereits knapp 2000 in Italien assemblierte EURO-4-homologierte Fahrzeuge unter dem Logo von „drmotor“ vermarktet hat.

Der erste internationale Auftritt auf dem Genfer Salon dient lt. Massimo Di Risio der Suche nach geeigneten Importeuren in Europa. Denzel-Vorstandschef Ing. Alfred Stadler erblickt in der neuen sich bietenden Konstellation samt Sicherstellung der Teileversorgung und der technischen Dokumentation einen rascheren Marktzugang von chinesischen Autos in Österreich realisierbar, als gedacht.
Zunächst werden 1.6- und 2.0-l-Benziner „Made in China“ mit technischer und optischer Verbesserung angeboten, wobei in den chinesischen Aggregaten AVL-Motorentechnologie zur Anwendung kommt. Der 1.9-l-Diesel wird in Italien mit einem lupenreinen Fiat-Motor samt Getriebe und Achsen komplettiert.
Die Fabrik meldet aktuell 50 Autos Tagesausstoß, mit Eröffnung einer zweiten Assemblingstation sollen in Kürze 200 „dr“ täglich vom Band laufen.
Der neue Spieler auf dem internationalen Importeursparkett vermarktet zudem an nur einem Standort in Italien als Megadealer 15 Marken. 2008 nennt er den Verkauf von 18.000 NW/GW – ohne „dr“.



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