Wie viele der 120 Mitarbeiter(innen) in der Freienbacher Zentrale von dieser Maßnahme tangiert sein werden, wollte der Vorstandsvorsitzende Alastair MacLeod nicht kommentieren. Lokale Medien berichten von bis zu 45 vakanten Jobs.
Softwareentwicklung, Dateneingabe und Produktion, technischer- und Installationssupport sollen in Schritten ab April 2009 auf Wipro übergehen. Wobei die Dienstleistungen sowohl an verschiedenen Standorten im Ausland als auch in Freienbach erbracht würden, erklärt MacLeod: „Das Kerngeschäft wie z. B. Datenerfassung und Standards, Markt- und Unternehmensanalyse, Pre-Sales  und Produktexpertise sowie Qualitätskontrolle verbleiben bei EurotaxGlass’s.
Als „weitgehend autark im Markt aufgestellt“, sieht EurotaxGlass’s-Österreich-Geschäftsführer Mag. Henrik Kinder sein Unternehmen mit 35 Mitarbeitern von den zentralen Entwicklungen nicht betroffen.
Wipro hat den Firmensitz im indischen Bangalore, war nach dem Krieg Speiseöl-Produzent und erschloss sich in den 80er-Jahren neue Geschäftsfelder im IT-Geschäft.
Mit Infosys und Tata Consultancy Services zählt die global mit über 60.000 Mitarbeitern aufgestellte Wipro zu den größten indischen Softwaregiganten. Laut FAZ.net-Meldung vom Jänner 2009 ist Wipro in Zusammenhang mit Börse-Vorgängen von Kontrakten mit der Weltbank ausgeschlossen worden.
Als CEO treten Suresh Vaswani und Girish Paranjpe auf. Interessant ist die Tatsache, dass mit Sam Sahana ein Inder bei EurotaxGlass’s Chef der IT-Operation ist.