Wie schwedische Medien heute melden, wird in der Führungsetage von Saab heute Klartext gesprochen: Nach einem Insolvenzantrag – den der Aufsichtsrat noch heute Abend beschließen soll – ist geplant, dass ein Insolvenzverwalter die Produktion weiterführt. Derzeit sind beim schwedischen Autobauer 4.500 Personen beschäftigt. GM stieg vor 20 Jahren bei Saab ein, seit Längerem sind die Rückzugspläne der Detroiter Konzernzentrale bekannt. Um Saab bis zu einem Rückzug der Amerikaner am Leben zu erhalten, wäre Geld vom schwedischen Staat notwendig, das jedoch nicht gegeben wird. Die schwedische Wirtschaftsministerin Maud Olofsson spielt den Ball an Detroit zurück: „GM versucht, die Verantwortung auf den schwedischen Steuerzahler abzuwälzen. Aber der schwedische Staat wird keine Automobilfabriken besitzen.“
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