„Subjektiv betrachtet“ erkennt Rudolf Florian (Fosab, FSW) keinen Absturz des Besucherinteresses, jedoch eine „gedämpfte Kauflust“. Ähnlich formuliert es auch Adrian Riklin von Alcar, der mit anspruchsvollem Auftritt präsent ist.
Bei Publikumsbefragungen wurde das Fehlen namhafter Fahrzeugmarken kritisiert. Mit Ausnahme der Volkswagen-Marken war kein deutscher oder sonstiger internationaler Anbieter vor Ort. Lediglich Alfa Romeo, Abarth, Honda und Suzuki taten sich im Kleinformat hervor. KTM (X-Bow) nahm in Essen die Gelegenheit wahr, sich als „leistbarer“ Rennsportpartner zu profilieren. Die Produktion für 2009 wird lt. Sportcar-CEO Werner Wilhelm dennoch von 900 auf 700 Einheiten zurückgenommen.
Remus-Sebring-Eigentümerin Angelika Kresch, die sich aktuell mit der „Volatilität der Kundenaufträge“ herumschlägt, passt indes ihre Planungen „tagesaktuell“ den wirtschaftlichen Verhältnissen in ihren Vertriebsländern an, um auf alle Eventualitäten in der Produktion gefasst zu sein.
Erkennbar rückläufig war der Besuch amerikanischer und asiatischer Geschäftspartner. Die Essener Motor Show war alljährlich ein Termin, um im Tuningbereich Bilanz zu ziehen und den Ausblick auf das kommende Jahr zu geben. Davon ist heuer wenig zu spüren.



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