Bei einem Treffen namhafter Risikomanager in Deutschland kam der US-Autoriese ordentlich unter die Räder. Zu 60 % geht General Motors in den USA krachen, zu 40 % General Motors Europe und zu 30 % Opel.
Das Opel-Management verhandelt zurzeit mit der Merkel-Regierung ums wirtschaftliche Überleben. Ohne kurzfristige Staatsbürgschaft wird es für Forster, Demand & Co. kritisch.
Diese Entwicklung färbt mehr und mehr auf die Opel-Händler in Europa ab. Im Frühjahr 2009 rechnet z. B. AVAG-Aufsichtsrat Albert Still mit einer Insolvenzwelle im Vertriebsnetz: „Im Moment geht allen Liquidität vor Gewinn!“ Selbst Still nimmt sich von Abbaumaßnahmen nicht mehr aus. In Kooperation mit seinen Lieferanten sollen rasch „sinnlose nur Kosten verursachende Standards“ eliminiert werden.
Österreich habe zwar auch Absatzprobleme, sei im Vergleich zu anderen europäischen Ländern jedoch immer noch eine „Insel der Seligen“, gibt sich Still 2009 keinen Illusionen auf Besserung hin.



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