BMW, einst von Wolfgang Denzel mit seiner 700er-Fahrzeugkonstruktion vor dem wirtschaftlichen Ruin gerettet, fand es anlässlich des 70-Jahr-Jubiläums chic, zur Feier in Wien-Erdberg seinen Managernachwuchs aufzubieten. Nichts gegen die beiden Herren, sie waren rasch wieder weg. Die Wertschätzung von BMW (Austria) für seinen größten Retailer im Land ist augenscheinlich, erkennt nicht nur der Autor.

Der Geschäftsführer Dr. Gerhard Pils von BMW Austria wird wohl erst nach dem Umzug seiner Importorganisation nach Wien im nächsten Jahr Zeit und Muße finden, sich seines treuen Partners zu erinnern. Inzwischen kultiviert er das auf dem Rücken seiner Händler ausgetragene Großkunden- und Direktgeschäft und dazu braucht es bekanntlich auch keinen Denzel. Dabei, so hörte es seine ihm nachgereihte Managergarnitur, sei BMW ansonsten einer von der raren Importeurssorte, die im Vertrieb für einigermaßen geordnete Verhältnisse mit dem Handel sorge.
Es sind jedoch die kleinen Gesten, die dem langjährigen Partner zeigen, dass sie Handlungsbedarf haben. Dennoch Prost und alles Gute für die nächsten 70 Jahre.



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