Hätte man die Anteile vor einem Monat verkauft, wären sie aufgrund höherer Börsenkurse noch 660 Mio. € wert gewesen. Dennoch gilt die Transaktion als wesentliche Finanzspritze für Ford. Der angeschlagene Konzern hält nunmehr 13 % der Anteile an Mazda, die abgegebenen Aktien wurden von einem Konsortium unter der Führung von Mazda selbst übernommen.
Auf den österreichischen Markt sollen die geänderten Eigentumsverhältnisse keine Auswirkungen haben. „Die strategische Kooperation bezüglich Plattformen oder Joint Ventures wird fortgesetzt“, sagt Mazda-Importeurssprecher Josef Deimel. Die Zusammenarbeit mit der Ford-Banksparte FCE wurde dagegen schon vor einigen Wochen, unabhängig von der Anteilsverschiebung, mit Wirkung zum Jahreswechsel aufgekündigt. Künftig ist die Leasfinanz österreichischer Finanzierungspartner von Mazda.
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