Mit der nochmaligen Teilnahme an der harten East African Safari Rallye muss Stohl eine verlorene Wette einlösen. Die offizielle Bestätigung dafür, dass der österreichische Rallye-Crack ein Auto aus dem Baujahr 74 für den Einsatz in Jahresfrist aufbauen wird, war noch nicht zu erhalten. Mit dem Lada RL-S war Stohl erstmals 1978 bei der Akropolis-Rallye gestartet. 1980 erreichte er bei der 1. Himalaya-Rallye mit einem Lada gegen Konkurrenten wie Sheka Mehta (im Opel) und Achim Wambold (im Toyota) einen 5. Gesamtrang.
Der 2. Gesamtrang, zwei Jahre später, und die Wahl zum österreichischen Automobilsportler des Jahres 1982 verschafften dann den großen Durchbruch.1982 fuhr er den Wagen erstmals bei der East African Safari Rallye ins Ziel. Beim RL-S handelt es sich um eine Variante der in „Zivilversion“ mit einem 1300er-Motor ausgestatteten RL-Limousine. Der RL-S (erkennbar am größeren Frontgrill) war mit einem vom Werk in Togliatti homologierten 1600er-Motor ausgestattet, dem Stohl zwischen 150 und 160 PS entlocken könnte.
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