Ein Drittel der Betriebe ist erfolgreich unterwegs, ein Drittel schwimmt gerade so hindurch, das letzte Drittel steht am Existenzrand. Diese von Lieferanten stammende Expertise ist nicht neu, aber aktueller denn je. Die Birngrubers und Wiesenthals dieser Welt oder die Spehs und Sveraks, sie haben keine Existenzprobleme. Ihr Geschäft funktioniert unter dem üblichen Betrachtungswinkel immer noch gut.
Schwierig hat es der Mittelbau mit 200 bis 500 Autoverkäufen, die sich extrem in der Kostenschere befinden. Wachstumsinvestitionen sind nicht getilgt und Verkaufspläne halten nicht. Führungsschwäche ist ein weiteres Indiz, wie z.B. sportbedingte Abwesenheit vom Betrieb.
Gut geht es jenen Kleinbetrieben, die kaum verschuldet sind und eine gesunde Kundenstruktur aufweisen.
Das Drittelverhältnis betrifft alle Firmengrößen. Schlagend werden die Probleme, so die Finanzfachleute, ab 2009, wenn die Auswirkungen der Weltfinanzkrise voll auf Österreich zu wirken beginnen. Sämtliche von info4you befragten Unternehmer fürchten Auslastungs- und Umsatzeinbrüche. Dementsprechend pessimistisch ist die Grundstimmung im Autohandel, der sich bereits jetzt auf die neuen härteren Rahmenbedingungen einzustimmen beginnt. Wann damit die heimischen Importeure darauf reagieren, ist offen. Boni-Regelungen bedürfen dringend einer Anpassung, schreien Markenhändler nach Hilfe ihrer Partner.
