Bernhard Strauch, Stahlgruber-Chef und stv. Vorsitzender des deutschen Gesamtverbands Autoteile-Handel, warnte vor einem „Würgegriff“ der Autohersteller. „In Deutschland wird man daher keine Schirm-GVO akzeptieren, sondern nur neue sektorale Regelungen“, betonte er.
Weit weniger Bedeutung als Strauch misst Gerhard Zeiner, Sprecher der freien Werkstätten in der Bundesinnung der Kfz-Techniker, der GVO bei. Die markenlosen Betriebe würden von der Branchenregelung ohnehin nicht profitieren. Komm.-Rat Ing. Wolfgang Dytrich, LGO des Teilehandels, und Komm.-Rat Burkhard Ernst, stv. BGO des Fahrzeughandels, konnten diese Ansicht nicht teilen. Ihre Forderung ist klar: Die Kfz-GVO muss verlängert werden.
Bedauerlicher Unterton: Unter den rd. 30 Gästen der Veranstaltung waren Großhandelsmanager und Journalisten, aber kaum ein klassischer Klein- und Mittelbetrieb. Dabei sind es doch vor allem diese Unternehmen, um die sich die Wirtschaftskammer kümmern sollte. Oder?



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