Besondern sauer stößt dem Niederösterreicher, der bereits in der zweiten Funktionsperiode als Sprecher der freien Werkstätten fungiert, ein kürzlich in der „Kronen Zeitung“ erschienener Werbetext auf: Das offensichtlich von der Bundesinnung bezahlte Advertorial (redaktionelle Aufmachung einer Werbeanzeige, siehe Attachement) beschäftigt sich mit den Vorzügen von Markenbetrieben. Beispielsweise heißt es, dass „,markentechnische Multitalente‘ lange Fehler suchen“ würden und der Slogan „Wir reparieren alle Modelle“ typisch für „Hinterhofwerkstätten“ sei.
Zeiner kündigt an, bei der am 28.10. in Dornbirn stattfindenden Sitzung des Bundesinnungsausschusses massive Kritik zu üben. Kommt es zu keiner Einigung, sei auch die Gründung eines unabhängigen Vereins für freie Werkstätten denkbar. „Die Ausgrenzungspolitik innerhalb der Bundesinnung muss ein Ende haben“, gibt sich Zeiner kämpferisch. Spitzenfunktionäre der Bundesinnung waren bis Redaktionsschluss für keine Stellungnahme erreichbar.



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