Wie die Münchener Advokaten erzählen, wurde man in Frankfurt gemeinsam mit einem Kommando des Zolls vor allem in „versteckten Winkeln chinesischer und taiwanesischer Ausstellerstände“ fündig. An allen acht Ständen, die man im Vorfeld als verdächtig eingestuft hatte, seien Plagiate entdeckt worden.
Gemeinsam mit anderen Anwälten beschlagnahmte der Zoll darüber hinaus Ölfilter und Bremsen, die auch aus Russland und Südkorea kamen. Die Folgen für die ertappten Unternehmen sind ernst: Zwei Stände von bereits früher verurteilen Unternehmen wurden am zweiten Messetag an Ort und Stelle komplett gepfändet. „Bei Wiederholungstätern können wir auf jeder Messe in Europa über die nächsten 30 Jahre erneut pfänden“, erklärt Fuchs, der derzeit für einen großen französischen Zulieferer arbeitet. Auch für österreichische Kunden werde man gerne aktiv, so der Anwalt.



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