Alle durften sie voller Ehrfurcht bei der „Welt-Uraufführung der 1. Branchenhymne“ aufstehen, um fast nordkoreanisch inspiriert, dem Loblied auf die Leistungen der Kleintransporteure lauschen zu dürfen – frenetischer Applaus inklusive.
Objektiv und subjektiv standen die Funktionäre beim Absingen des „Ehrenliedes“ auf wackeligen Beinen. Ebenso maskulin und feminin. Schlagzeilen sind wie schlagende Beweise, sind wie DNA-Spuren dieses Attentats auf Deinen Intellekt.
In knapp 3 Minuten gehört und schwupps hast Du doch eine Meinung. Auch wenn sie dem Veranstalter nicht passt. Mit diesem Geld Kleintransporteure anstelle dieses Unfugs in Betriebswirtschaft auszubilden, kam im Überschwang der Ereignisse wohl niemanden in den Sinn.
Der Zeitgeist weht, wohin der Kleintransport ihn führen will.
