Für Klaus Edelsbrunner wird der Schulterschluss zu den Importeuren immer enger und er spricht im Autohandel nur von einer leichten Erkältung, Karl Hoffmann von Krankheitssymptomen, was die Ertragskraft im Autohaus betrifft. „Jene, die den Wünschen der Importeure zu 100 % nachgekommen sind, stecken jetzt in Strukturproblemen“, lautet sein Lamento.
Salzburgs Nickolaus Picker sieht das Gros der heimischen Autohäuser „überlebenssicher“. Ing. Wolfgang Rötzer wiederum fühlt sich nur durch laufende Expansion im Schoß eines Importeurs gut aufgehoben. Eine Entwicklung, die Grenzen hat und nur kaum jemand anspricht.
Die Kreditvergabe-Richtlinien nach Basel II werden sich auf Dauer nicht halten lassen, sagen die Funktionäre. Stellen Banken Kredite fällig, könne sich der Importeur aussuchen, wem geholfen wird und wem nicht. Der Ausleseprozess ist voll im Gang. Dennoch gaukeln sie dem Autohandel eine heile Welt vor.
Die Vertreter der Bundesländer Wien, Burgenland, Kärnten, Vorarlberg sowie BIM Ing. Josef Puntinger waren der Konferenz ferngeblieben.