Dieser Beitrag stellt sich während und nach dem Lesen als reines Pamphlet heraus. Es bedarf keines Sarkasmus. Der einzige beabsichtigte Sinn dieses Textes ist lediglich, mit unserer aktiven Funktionärsgeneration zu Gericht zu gehen. Sie schert sich keinen Deut darum, den exorbitant teuren Energiepreisen an der Tankstelle oder bei Gas und Strom analog zur Weltmarktentwicklung in irgendeiner Form entgegenzuwirken.
Das überteuerte Rohöl bremst die Wirtschaft ein. Der ARBÖ meckert zwar, nur merkt das keiner. Der ÖAMTC wirbt lieber Mitglieder, als sich in dieser wesentlichen Frage für die Autofahrer glaubwürdig einzubringen.
Die Auto-Wirtschaft, zumindest die im offiziellen WKO-Rot-Weiss-Rot, hat keine Probleme, verkaufen sich doch die Fahrzeuge quasi von allein. Wer der heimischen Neuzulassungsstatistik blind vertraut, liest im heurigen September um 500 Stück mehr als verglichen zum September 2007 und in drei Quartalen wähnt sich die Kfz-Branche 0,3 % über Vorjahr.
Auf diese Art kann man gut verstehen, dass bei 50 % (!) Notierungsverlust innerhalb von 3 Monaten am Ölmarkt sich für Wirtschaftstreibende und Konsumenten bei den Energiepreisen deswegen noch lange nichts bewegen muss.
In Österreich sind die Auswirkungen ja nicht so dramatisch, bekommt man auf Anfrage zu hören. Übersetzt lässt sich sagen, dass innerhalb der WKO eine Wirtschaftskrähe der anderen kein Auge auskratzt.
So wissen wir, dass wir sowieso mit den Milliardenverlusten austauschbar sind. Gelenkt durch Anweisungen von Bildschirmen, Beschreibungen und medialen Befehlen – abwechselnd von der Regierung und von der Finanzwelt.