Zwar habe die Politik die Bedeutung der Kleintransporteure inzwischen schon erkannt, erläuterte der Wiener Fachgruppenobmann Harald Pollak, weitere Schritte seien aber notwendig, um die Branche noch effizienter, ökonomischer und ökologischer werden zu lassen. Die zur Feier anwesende Wiener Kammerpräsidentin Brigitte Jank hatte jedoch für das Forderungspaket der aufstrebenden Gewerbegruppe wie Mitbenützung der Bus- und Taxi-Spuren, eine legale Ladetätigkeit auf der 2. Spur, vorhandene Ladezonen auszuweiten und nachhaltiger zu überwachen, keine konkreten Zukunftsperspektiven von Verkehrsstadtrat Schicker mitbringen können.
Fachgruppen-Geschäftsführer Walter Gerbautz will nun mit den Mitgliedern den Bekanntheitsgrad des Gewerbes bei der Wirtschaft und Bevölkerung steigern und mit Partnern der Nfz-Branche das ökologische Aktionsjahr prolongieren. Allein in Wien werden jährlich rd. 25 Mio. Lieferungen durchgeführt. Über 2.000 Mitarbeiter schrauben den Umsatz der Branche auf rd. 60 Mio. € im Jahr.
