Vertragshändlern soll in den kommenden Jahren im Zuge der zunehmenden Elektronikkomplexität eine führende Marktposition eingeräumt werden. Darüber hinaus ist mit einem intensiven Wettbewerb von Anbietern aus Schwellenländern um ein Marktvolumen von aktuell rd. 165 Mrd. € zu rechnen. In Österreich werden sich Anbieter von Autoersatzteilen mit Preisreduktionen und einer wachsenden Verhandlungsmacht von Einzel- und Großhändlern konfrontiert sehen. Dies geht aus einer Studie der Managementberatung A.T. Kearney und SupplierBusiness hervor, zu der über 70 Führungskräfte aus dem europäischen Aftermarket befragt wurden. „Für die meisten Marktakteure in Europa ist das Ersatzteilgeschäft eine Kernaktivität mit hohen Margenpotenzialen. Automobilhersteller und -zulieferer, die sowohl Vertrags- als auch freie Werkstätten bedienen, kämpfen um ein gewaltiges Marktvolumen“, erklärt A.T.-Kearney-Partner Martin Haubensak. In Österreich kann mit einer nur leichten Zunahme im künftigen Ersatzteilgeschäft gerechnet werden. Die Umsätze in Osteuropa werden sich bis 2020 verdreifachen.
www.atkearney.com
