Kfz-Werkstätten und Autohändler klagen über sinkende Erträge und den stagnierenden Autoabsatz. Freie Werkstätten jagen mit Dumpingpreisen den Fabrikatshändlern Kunden ab. Viele Autofahrer sparen zudem an Reparaturen und Wartung. Langfristig bleibt den Werkstätten nur die Hoffnung auf Umsatzsteigerungen, dass die Autos älter und damit reparaturanfälliger werden. Auf eine zeitliche Prognose lässt sich Rademacher jedoch nicht ein.
Um Autokäufer vor Betrug und unseriösen Anbietern im Internet zu schützen, wurde auf der Messe vom Verband der freien Autohändler ein Kodex für den Fahrzeughandel im Internet präsentiert. Daran beteiligt sind die Zentrale zur Bekämpfung unlauteren Wettbewerbs, der ADAC, der ZDK sowie die Internetautohändler AutoScout24 und mobile.de. Der Kodex definiert Fahrzeugkategorien und legt Verhaltensregeln fest, die Käufer und Verkäufer bei den beteiligten Internetfahrzeugbörsen künftig beachten müssen.
Ansonsten stehen bei der Ausstellung im 20. Bestandsjahr u. a. umweltfreundliche Antriebe wie Elektro- und Hybridmotoren sowie Nachrüstfilter für Kleintransporter im Mittelpunkt des Interesses. Festpreise und umweltfreundliche Beratung sollen helfen, wieder mehr Kunden in die Werkstätten zu locken.
Der Veranstalter der weltweit größten Werkstatt- und Autoteilemesse, der selbst von einer ausgebuchten Messe spricht, rechnet bis Sonntag mit rd. 160.000 Besuchern.
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