Die Besucher kommen zwar konzentrierter als sonst auf die Messe, sie haben zu Hause zunehmend Sorgen und wollen sich dennoch umschauen, wie es bei der Konkurrenz aussieht. In „Alteuropa“ sinkt der Markt in allen klassischen Sparten, lediglich die neuen Märkte in Südosteuropa halten die Aussteller v. a. von Verschleißteilen über Wasser. Das Absatzminus kann jedoch damit allein nicht abgedeckt werden, lautet die nüchterne Erkenntnis über den Marktzustand im Kfz-Ausrüstungs- und -teilebeschaffungsmarkt. Die einen setzen auf Billigangebote, andere bleiben auf dem Premiumtripp; die, dies es sich leisten können, fahren eine Mehrmarkenstrategie, um sich ihren Zugewinn am immer kleiner werdenden Absatzkuchen zu sichern.
Aussteller wie Besucher fürchten in naher Zukunft mehr das Kaufkraftpoblem als die düsteren Entwicklungen auf dem US-Finanzmarkt. Die Wachstumsdelle lässt sich in keinem Gespräch verheimlichen.
Dennoch bilden sich in allen Ausstellungsfeldern immer neue Zellen heraus, die sich erfolgreich im Markt und in neuen Nischen behaupten können. Der Fokus wird jedoch immer weiter vom „Heimmarkt“ in neue Marktregionen verschoben.
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