Im Falle von zwei zur Abnahme verpflichteten Chrysler Sebring soll der Preis um bis zu 25 % höher sein als im freien Markt verfügbare Ware. Die Händler wollen jedoch nach den Regeln des freien Marktes bedient werden, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Ähnliche Vorgangsweisen sollen sich im Vorwege auch schon bei Chrysler Crossfire und Jeep Grand Cherokee abgespielt haben. Die Händler sind nicht bereit, wird der Redaktion zugetragen, beim Importeur um 20 bis 30 % mehr für gegenständliche Fahrzeuge bezahlen zu müssen, als auf dem freien Markt üblich ist. Seitens des Importeurs kommt lt. Händleraussage folgende Reaktion, wenn gewisse Fahrzeuge von Händlerpartnern nicht vermarktet werden: „Dann muss dies eben unsere eigene Einzelhandelsorganisation übernehmen.“
Fahrzeuge von Chrysler/Jeep/Dodge erzielten im Markt derzeit nicht im gewünschten Ausmaß den Verkaufserfolg, klagen die Händler und die vielen Kurzzulassungen werden international durch die Angebotslisten gereicht – zu Preisen, wo selbst der Werkimporteur gegenüber seinem Vertriebsapparat ins Straucheln gerät.
