Was kann dem Hohen Haus hoch da droben noch anderes einfallen, um wieder einmal den Markt und seinen natürlichen Ablauf durch Eingriffe von oben gleich einem Sack Flöhe durcheinanderzubringen. Wahlzeit ist.
So lasse ich vor meinem geistigen Auge Revue passieren, was es noch geben könnte, um wieder einmal das Autovolk zu schrecken. Nun, da wäre z. B. die Luftsteuer. Das Mineralöl ist schon steuerüberstrapaziert. Aber, ein Motor braucht 15-mal so viel Luft als er Treibstoff braucht. Bitte, da ist was zu holen. Da könnte der Staat etwa das Kilogramm Luft genau so hoch besteuern wie das Kilogramm Erdöl. Und weg wären all die Sorgen des Finanzministers.
Eine Solidaritätsabgabe an die Fußgänger könnte die Kunden zu Vorziehkäufen und dergleichen animieren. Bisher war schließlich immer der Finanzminister jeweiligen Couleurs die treibende Kraft hinter solchen plötzlichen Verkaufsbooms.
In nächster Zeit könnte man vielleicht einen solchen Anreiz ganz gut gebrauchen. Nichts wird es da geben, die Leute dazu zu bringen, übers Auto zu reden. Ob im Guten oder Bösen ist in diesem Fall gleich. Hauptsache, geredet wird übers Auto. Dann läuft der Verkauf schon wieder an.
Es wird, so fürchte ich, direkt fad werden im Land, wenn einmal die Eingriffe der Regierung ins Autogeschäft aufhören und jeder erst dann einen neuen Wagen kauft, wenn er ihn wirklich braucht.
Allerdings, dann werden auch die auf die Kurvenspitzen folgenden Kurventäler schwächer ausgeprägt sein. Kurzum, es wäre dann eine Normalisierung des Geschäftsganges.
In nächster Zeit schon wird man sich ein Bild davon machen können, wie der Markt wirklich in Österreich auf dem Autosektor liegt.