Der ehemalige Familienbetrieb war 2005 in wirtschaftliche Turbulenzen geraten, in der Folge übernahm ein Konsortium unter Führung von Dr. Nobert Frömmer (B.) und Ing. Hans Hofer das Unternehmen. Die Hoffnungen erfüllten sich nicht, im September 2006 kam es zu einer ersten Insolvenz. Der in der Folge vereinbarte Ausgleich mit einer Quote von 40 %, teilt der KSV mit, erweise sich nun als unerfüllbar.
Seitens des Unternehmens begründet man die neuerliche Insolvenz vor allem mit dem ungünstigen Wechselkurs von Euro und Dollar sowie „extremen Umsatzeinbrüchen bei den amerikanischen Automobilherstellern“. Neben dem bereits von 80 auf 52 Mitarbeiter reduzierten Personal sind ca. 280 Gläubiger von der Insolvenz betroffen, mit Passiva von 11,1 Mio. € gilt diese als drittgrößte niederösterreichische Insolvenz dieses Jahres. Frömmer strebt nun einen Zwangsausgleich an. Wie realistisch dies ist, wird sich in den kommenden Wochen zeigen.



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