Ab 15.12.2008 nimmt die Asfinag auf der A2 und der A9 im Großraum Graz eine Verkehrsbeeinflussungsanlage in Betrieb. Damit sollen Tempolimits bei Feinstaubbelastung flexibilisiert werden. Viktor Geyrhofer, Geschäftsführer der Asfinag Service GmbH: „Werden Feistaubbelastungsgrenzwerte überschritten, wird die erlaubte Höchstgeschwindigkeit mit 100 km/h begrenzt.“ Insgesamt werden mit der neuen Anlage 92 Autobahnkilometer abgedeckt, 50 elektronische Anzeigentafeln werden montiert. Durch die Schaltmodelle sei gewährleistet, dass die Anlage nur dann reduzierte Limits vorschreibe, wenn entsprechender Bedarf bestehe, so Geyrhofer.
BGO Komm.-Rat Mag. Dr. Gustav Oberwallner, BGO des Fahrzeughandels, begrüßt gegenüber info4you die flexible Gestaltung von Tempovorgaben. Er ist sicher, dass Autofahrer als vernünftige Menschen die neue Anlage akzeptieren werden. Es wäre wünschenswert, derartige Anlagen nicht nur aus ökologischen Gründen einzusetzen, vielmehr sei auch aus Gründen der Verkehrssicherheit Bedarf gegeben. Als Beispiel nennt Oberwallner die Nebelsituationen im oberösterreichischen Seengebiet.
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