Mit diesem Schritt dementiert Martinowsky zwar ausdrücklich jede Übernahme- oder Fusionsabsicht, es sei jedoch auf der Hand liegend, in sehr eng gefassten Regionen in Europa in gegenseitiger Wertschätzung zu expandieren. Masterplan dazu gebe es keinen. Berlin sei jedoch eine Überlegung.
In einem zunehmend rezessiven Absatzszenario, so Martinowsky, könne man nur in großen Kooperationen bestehen, gibt sich der Manager realitätsbezogen.
Die im Schwerpunkt mit Mercedes-Benz beschäftigte Lueg-AG zählt 11 Automarken an 27 Standorten in ihrem Portfolio und erwirtschaftete zuletzt mit 1.750 Mitarbeitern rd. 620 Mio. € Umsatz.
Die seit 9 Jahren von Martinowsky geführte Wiesenthal-Gruppe zählt über 40 Standorte in Österreich, Slowakei, Ungarn, Tschechien, USA und Deutschland, erzielt mit 18 Marken bei 2.600 Mitarbeitern 1,3 Mrd. € Umsatz.
Lueg nannte 2007 als Absatzgröße 25.400 Fahrzeuge, Wiesenthal 28.000 Einheiten.
Zum weiteren Aufsichtsratsmitglied wurde Lueg-Gesellschafter Christian Mahnert-Lueg (40) bestellt.



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