„Soeben wird in Valencia das erste Schiff mit 400 Fahrzeugen beladen“, sagt Michael Gareis, Managing Director Central Europe. Der Frachter wird den slowenischen Hafen Koper anlaufen, von dort werden die Gebrauchtwagen ins Wiener BCA-Auktionshaus transportiert werden. Weitere Schiffstransporte mit einer Kapazität von jeweils 200 bis 1.000 Autos, auch ins rumänische Konstanza sowie nach Polen, sollen folgen.
„Der gesamte europäische Fahrzeugmarkt befindet sich auf einer gewaltigen Talfahrt“ erklärt Gareis die Hintergründe. In Spanien sei die Krise am augenscheinlichsten, doch auch in anderen Ländern und selbst in Osteuropa würden sich die Neuwagenmärkte zunehmend abkühlen. Dennoch würden ungebremst Fahrzeuge produziert, sodass die Logistiklager „zum Bersten gefüllt“ seien. Als Folge müsse sich BCA um alternative Transportwege für seine Gebrauchtwagen umsehen. Im Osten gebe es, im Gegensatz zu Westeuropa, einen ungebremsten Boom zu gebrauchten Autos: In Polen rechnet Gareis nach einer Million Gebrauchtwagenanmeldungen im Jahr 2007 mit einer weiteren Steigerung von 30 %, in Rumänien werde sich die kürzlich erfolgte Halbierung der Registrationsgebühr dramatisch auswirken. Das Potenzial des rumänischen Marktes liege bei einem Vielfachen der 180.000 im Vorjahr importierten Gebrauchtwagen.
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