Mit dem rd. 100 Mio. € teuren Ausbau des Tochterstandorts Hungrana Kft. in Szabadegyháza, der vor allem zur Herstellung von Maisstärke und Isoglukose dient, erweitert Agrana signifikant die Kapazitäten für Bioethanol: Bisher konnte das Werk 57.000 m3 Ethanol pro Jahr produzieren, ab sofort sind es 180.000 m3. Der Biosprit soll vor allem in Ungarn abgesetzt werden: „Schließlich gibt es auch hier eine Verordnung, die eine Beimischung zum normalen Sprit in Höhe von 4,4 % vorsieht“, erklärt Maria Fally, verantwortlich für Investor Relations.
In Österreich wurde kürzlich nach längeren Verzögerungen das Ethanolwerk Pischelsdorf eröffnet (Info 1927/10). Dieses weist eine Maximalkapazität von 240.000 m3 auf. Fally geht davon aus, dass diese im ersten Betriebsjahr zu maximal 80 % ausgeschöpft wird.
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