Laut der Mitgliederbefragung rechnen drei von vier Reifenhändlern in der kommenden Herbstsaison mit „deutlich zunehmenden Engpässen an den Montageplätzen“, da die Winterreifenpflicht zu einer Konzentration der Umstreckaktivitäten rund um den Starttermin 1.11. führen werde. 53 % der Betriebe registrieren darüber hinaus, dass mehr Kunden als früher auf die (nicht gesetzlich vorgeschriebenen) Sommerreifen verzichten.
„Die Verkürzung der Umrüstzeiten auf wenige Wochen im Frühjahr und im Herbst ist für unsere Branche kaum zu verkraften, da die Kapazität an qualifizierten Fachkräften und modern ausgerüsteten Montageplätzen nicht beliebig gesteigert werden kann“, kritisiert VRÖ-Obmann James Tennant. Der Verband fordert daher eine „nur auf die jeweiligen Fahrbahnverhältnisse abgestimmte Winterausrüstungspflicht“, die mit einer gleichlautenden Sommerreifen-Verordnung einhergehen könnte.
Die detaillierten Umfragergebnisse finden Sie in der beigefügten PDF-Datei.



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