Der sich bei Gericht selbst vertretende Bickell hat zwar bisher jedes gegen Weintritt, Jagersberger & Co. angestrengte Verfahren verloren, erhebt aber in Zusammenhang mit den Vorgängen im Umfeld des Konkursverfahrens Automondial den Vorwurf des „Verbrechens der betrügerischen Krida“.

Mit dieser Vorgangsweise will Bickell Schadenersatzansprüche gegenüber Weintritt zur „100-prozentigen Befriedigung der Gläubiger der Automondial Kfz GmbH“ realisieren. Gläubiger könnten sich als Privatbeteiligte diesem Verfahren anschließen.
Weintritt nimmt den neuerlichen juristischen Anlauf seines Expartners zur Kenntnis. Die in der Strafanzeige gemachten Angaben werfen für ihn keine neuen Erkenntnisse auf.
Bickell erklärt eidesstattlich, dass die „Scala Automobil Holding GmbH i. G.“ die Eigentümerin der 77 % Gesellschaftsanteile an der Grazer Automondial-Muttergesellschaft Jagersberger Automobil GmbH sei. Weintritt GmbH, Baden, sei wiederum zu einem Drittel an seiner Scala beteiligt. Weintritts Juristen fahnden indes vergeblich nach der Existenz der „Scala Automobil Holding GmbH in Gründung“.

Prozessbeobachter meinen, dass nur noch ein Psychiater diesen Fall beenden könne.