Damit sei es wieder realistischer, die Verkäufe in Richtung der Ziele zu bringen, erklären Profis aus dem Handel. Die signifikante Verbesserung der Juni-Zahlen wurde unter hohem Wettbewerbsdruck erreicht. Bei vielen Betrieben ist die Ertragslage schon durch die Vergangenheit sehr angespannt. Wichtige Themen sind der Verbrauch und die für Konsumenten unverständlich konstruierte Öko-NoVA, die Unsicherheit bringt und auch in großen Betrieben EDV-mäßig nicht leicht umsetzbar ist. Bewahrheiten dürfte sich die Meinung, dass bei großen Fahrzeugen mit hohem Öko-NoVA-Malus der Handel finanziell auf der Strecke bleiben wird, will er die vor dem 1.7. nicht verkauften Stücke bewegen. Während die Werkstätten, auch Spenglereien, gut ausgelastet sind, ist der GW-Handel unverändert durch Privat-privat-Geschäfte ausgetrocknet – der Fahrzeughandel bekommt bei Eintäuschen nur noch die „Standuhren“. Der Ausdünnungsprozess bei den Kfz-Betrieben geht weiter, getrieben von hohen Zinsbelastungen, die nun voll durchschlagen, lautet das traurige Fazit.