Hier gingen die SUV-Verkäufe in den ersten fünf Monaten des Jahres um 38 % auf 30.759 Stück zurück, womit das Minus wesentlich deutlicher als im Gesamtvolumen, das um 2,2 % rückläufig war, ausfällt. Rushforth betont daher, das Geschäft in margenstarken Segmenten ebenso ausbauen zu wollen wie das Angebot alternativer Antriebe.
Auch in Österreich musste Hyundai im ersten Halbjahr spürbare Rückgänge bei den SUV hinnehmen. Der Tucson, im Vorjahr zwei- und 2006 drittstärkstes Modell seines Segments, fiel auf die fünfte Marktposition zurück. Der Santa Fe, traditionell meist unter den Top Ten der größeren SUV zu finden, belegt nun Platz 13. „Das ist aber weniger auf die Schadstoff- und Spritdiskussion zurückzuführen als darauf, dass beinahe im Zweimonatsrhythmus neue Wettbewerber auf den Markt kommen“, verweist Pressesprecher Ing. Friedrich Sommer auf die zunehmende Konkurrenz. Tatsächlich haben längst auch die europäischen Hersteller die SUV-Segmente für sich entdeckt. Sommer betont, dass man vor diesem Hintergrund lieber gewisse Rückgänge in Kauf nehme, als durch „irgendwelche Aktionen, die nur Geld kosten“, die Stückzahlen auf Kosten der Erträge unnatürlich hochzuhalten.



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