Die Landesorganisation musste als Folge eines seit bald zwei Jahren andauernden Streits mit der bundesweiten Dachorganisation des Autofahrerklubs den Ausgleich anmelden. Ihr geschäftsführender Vizepräsident Wolfgang Schober, vom Bund seit zwei Jahren ausgeschlossen, hofft, dass der Ausgleichsverwalter angeblich zurückgehaltene Mitgliedsbeiträge freipressen und so die wirtschaftlichen Turbulenzen bereinigen kann.
Beim Bundes-ARBÖ sieht man unterdessen wenig Veranlassung, das Verhalten zu ändern. Bisherige Vergleichsvorschläge aus Kärnten hätten „einen Freibrief für Schober“ bedeutet. Dramatisch könnte die Situation unterdessen für die 39 Mitarbeiter des ARBÖ Kärnten, die an 8 Prüfzentren und dem Arnoldsteiner Fahrtechnikzentrum tätig sind, werden: Dass die Landesorganisation schon in Kürze die Tätigkeit einstellen muss, kann nicht mehr ausgeschlossen werden.
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