Neben einer Förderung unterstützt das Beratungsangebot Betriebe bei der Umsetzung eines effizienten Mobilitätsmanagements und einer logistischen Optimierung. Durch die Flottenumrüstungen sparten die rd. 80 klima:aktiv-Partnerbetriebe mit deren etwa 2.000 umgestellten Fahrzeugen jährlich bereits an die 90.000 t CO2 ein, erklärte der Generalsekretär des Umweltministeriums DDr. Reinhard Mang, und bis Ende des Jahres soll eine Einsparung von 200.000 t CO2 erreicht werden.
Neu im Rahmen des Förderungsprogramms seien Spritspartrainings, denn durch eine „optimale Fahrweise“ könnten bis zu 15 % Sprit eingespart werden, sagte Mang. Diese Einschätzung wurde von REWE-Group-Austria-Vorstand Mag. Werner Wutscher und ÖBB-Chef Dipl-Ing. Peter Klugar bestätigt. Das „spritsparende“ Fahren der rd. 2.800 Postbuslenker hätten bei der ÖBB bereits eine Treibstoffersparnis von 5 % gebracht. Nach Information des Umweltministeriums seien dies rd. 2 Mio. l Diesel. Ebenso käme es bei REWE durch spritsparendes Fahren zu einem jährlichen Einsparungspotenzial von 500.000 l Diesel bzw. von 1.500 t CO2, sagte Wutscher.
Nun soll die neu geschaffene Plattform „Fuhrpark der Zukunft“ den geeigneten Rahmen bieten, in dem Vertreter aus Wirtschaft und Politik, Fahrzeughersteller und Fuhrparkmanager mit Umwelt- und Mobilitätsexperten Erfahrungen austauschen und neue Ansätze einbringen können. Künftig werden zwei bis drei Mal jährlich Workshops stattfinden, bei denen Praxisbeispiele, neueste Studienergebnisse und innovative Lösungsansätze präsentiert und diskutiert werden.