Aber zurück zur (T)EURO 2008: Wer nicht zahlen darf, um ins Stadion zu gelangen, weil’s durch die EURO-Sponsoren zu wenig Karten gibt, darf wenigstens zahlen fürs Public Viewing. Ist doch auch was, wovon wenigstens die UEFA – übrigens gänzlich steuerfrei – profitieren kann. Die Rechnung wird jedoch ohne den Wirt gemacht.
Militante Regelauslegungen für das gemeine (Fußball-)Volk drängen die Regierenden ins Abseits. Sie stehen wiederholt abseits und werden dennoch nicht verwarnt, geschweige denn ausgeschlossen!
Mittendrin und doch nicht dabei sind die Klein- und Mittelbetriebe, die sich von der Sportveranstaltung viele Tore erwarten, damit es in der Wirtschaft wieder was zu jubeln gibt. Mitnichten: Diese Regel dürfte der Zensur zum Opfer gefallen sein. Niemand in diesem Land scheint mehr zu wissen, wie man Tore schießt. Schon gar nicht unsere Fußballer!
