Von den technologischen Entwicklungen bei Antriebssystemen bis hin zu den Auswirkungen auf die Umwelt spannte sich der Themenbogen dieser Veranstaltung. Mit beeindruckenden Zahlen demonstrierte Dipl.-Ing. Martin Blum vom VCÖ Entwicklungen und Trends im Verkehr von 1950 bis heute, wobei Prognosen für die Zukunft immer unrealistischer seien. Jedoch werde ein starker Bevölkerungszuwachs in den Ballungsräumen den Ausbau einer geeigneten Infrastruktur unabdingbar machen.
Einen Trend zur Urbanisierung und Entstehung von Megacitys sieht Dr. Ing. Wolfgang Steiger, Director Powertrain der VW Group Research. Deshalb würden ohnedies bereits hoch belastete Strecken vom weiteren Verkehrszuwachs betroffen sein und das Fahren werde zusehends komplexer. In der Diskussion um biogene Kraftstoffe müssten die Nachhaltigkeitsfaktoren zu 70 % gegeben sein. Dies treffe nur für BTL-Kraftstoffe zu, die thermochemisch aus Biomasse synthetisiert würden. Deshalb erteile VW Biodiesel und Bioethanol eine eindeutige Absage.
Bei der Entwicklung in der Antriebstechnologie würden die Synergien beim neuen Verbrennungsprozess CCS aus Diesel- und Ottomotor voll zum Tragen kommen und damit bestehende Systeme zunehmend optimieren und die Hochenergie Speichertechnologie weiter vorantreiben. Wie man der Mobilität Sinn verleihen könnte, führte Dipl.-Ing. Dr. Alfred W. Stingl, Gesellschaft für ganzheitliche nachhaltige Entwicklung, in einem humoristischen, aber durchaus zum Nachdenken anregenden Referat aus: die Mobilität nicht mehr als Teil des Lifestyles zu sehen, sondern wieder im ursprünglichen Sinn – effizient „von A nach B“ zu gelangen.



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