Die Schwestermarke von Opel würde sich damit im Korridor der vergangenen Jahre bewegen, in denen stets Zuwächse von 15 bis 20 Prozent verzeichnet wurden. Dass die Pläne aufgehen, erscheint durchaus realistisch: Schließlich kommt dieser Tage mit dem Cruze Wagon ein zugkräftiges Modell auf den Markt.

Von der Nische zum Vollsortimenter

Im Frühjahr 2013 ist mit dem kompakten SUV Trax die nächste volumenträchtige Neuerung geplant. "Das ist in Österreich ein wirklich interes-

santes Segment, und zwar nicht nur mit Allradantrieb", sagt Fillitz, der sich jedoch noch nicht auf Stückzahlen festlegen will. Allzu große Lücken im Modellprogramm werde es nach dem Trax jedenfalls nicht mehr zu füllen geben: "Anfang 2011 haben wir rund ein Drittel des Marktes abgedeckt, am Jahresende waren es dank Aveo-Diesel und Cruze-Fünftürer bereits zwei Drittel. Mit dem Trax werden wirbei mehr als 80 Prozent liegen."

"Weiße Flecken" im Norden und Osten

Das freut die Händler, deren Umsätze und Erträge laut Fillitz kontinuierlich wachsen: "Die Aufwendungen bleiben konstant, während der Fahrzeugdurchsatz pro Händler steigt. Hinzu kommt der wachsende Bestand von mittlerweile über 40.000 Stück, der sich positiv auf das Servicegeschäft auswirkt."

Zusätzliche Händler sucht Chevrolet noch in Oberösterreich (Rohrbach, Grieskirchen, Eferding) sowie in Hartberg und Oberwart. Ansonsten gilt das Netz als stabil, woran gemäß Fillitz auch das Inkrafttreten neuer Verträge im Juli 2013 nichts ändern wird: "Für die Händler werden die Änderungen sehr überschaubar sein." Die Vertragsverhandlungen will der Importchef rasch abschließen: "Ich hoffe, dass wir noch heuer alles unter Dach und Fach bringen werden."