Plus 16,5 Prozent in den ersten 7 Monaten: Dieses Stückzahlwachstum
strebt Mag. Rainer Fillitz, Geschäftsführer von Chevrolet Austria,
auch im gesamten Jahr 2012 an.
Die Schwestermarke von Opel würde sich
damit im Korridor der vergangenen Jahre bewegen, in denen stets
Zuwächse von 15 bis 20 Prozent verzeichnet wurden. Dass die Pläne
aufgehen, erscheint durchaus realistisch: Schließlich kommt dieser
Tage mit dem Cruze Wagon ein zugkräftiges Modell auf den Markt.
Von der Nische zum Vollsortimenter
Im Frühjahr 2013 ist mit dem kompakten SUV Trax die nächste
volumenträchtige Neuerung geplant. "Das ist in Österreich ein
wirklich interes-
santes Segment, und zwar nicht nur mit Allradantrieb", sagt Fillitz,
der sich jedoch noch nicht auf Stückzahlen festlegen will. Allzu
große Lücken im Modellprogramm werde es nach dem Trax jedenfalls
nicht mehr zu füllen geben: "Anfang 2011 haben wir rund ein Drittel
des Marktes abgedeckt, am Jahresende waren es dank Aveo-Diesel und
Cruze-Fünftürer bereits zwei Drittel. Mit dem Trax werden wirbei
mehr als 80 Prozent liegen."
"Weiße Flecken" im Norden und Osten
Das freut die Händler, deren Umsätze und Erträge laut Fillitz
kontinuierlich wachsen: "Die Aufwendungen bleiben konstant, während
der Fahrzeugdurchsatz pro Händler steigt. Hinzu kommt der wachsende
Bestand von mittlerweile über 40.000 Stück, der sich positiv auf das
Servicegeschäft auswirkt."
Zusätzliche Händler sucht Chevrolet noch in Oberösterreich (Rohrbach,
Grieskirchen, Eferding) sowie in Hartberg und Oberwart. Ansonsten
gilt das Netz als stabil, woran gemäß Fillitz auch das Inkrafttreten
neuer Verträge im Juli 2013 nichts ändern wird: "Für die Händler
werden die Änderungen sehr überschaubar sein." Die
Vertragsverhandlungen will der Importchef rasch abschließen: "Ich
hoffe, dass wir noch heuer alles unter Dach und Fach bringen werden."