Vom portablen Diagnosetool bis zur Hochspannungsmessung: AVL DiTest
präsentiert in Frankfurt moderne Lösungen für Kfz-Profis.
Mitüber 200 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von rund 45
Millionen Euro zählt das steirische Unternehmen zu den führenden
Anbietern für Kfz-Diagnose und Messtechnik - eine Position, die im
heurigen Jahr weiter ausgebaut werden soll. "Von der Automechanika
erwarten wir uns, dass der positive Umsatzschub anhält", sagt
Dipl.-Ing. Gerald Lackner, Vorsitzender der Geschäftsführung. Deshalb
werde man in Frankfurt (Halle 8.0, Stand H32) ein regelrechtes
"Innovationsfeuerwerk" zünden.
Werkstatthelfer mit Rennqualität
Auf dem 220 Quadratmeter großen Messestand wird beispielsweise das
portable Diagnosetool MDS Drive vorgestellt. Der besonders robuste,
für den Einsatz unter freiem Himmel optimierte Tablet-PC zeichnet
sich durch die ebenso schnelle wie einfache Bedienung aus. Erste
Härtetests hat MDS Drive bereits erfolgreich absolviert: Die Fahrer
der Clubsportserie "Mini Challenge" nutzen das Werkzeug zur
Einstellung ihrer Fahrzeuge, zur Fehlerauslese nach den
Trainingseinheiten sowie im Reparaturfall in der Boxengasse. "Diese
Rennqualitäten machen MDS Drive auch zu einem wertvollen Helfer im
Werkstattalltag", betont Lackner.
Neue Software und Hardware
MDS Drive nützt - ebenso wie andere Diagnosesysteme aus dem Hause AVL
DiTest - die Software XDS 1000. Deren aktuellstes Update umfasst
beispielsweise einen erweiterten Codier-Assistenten zum "Anlernen"
von Anhängerkupplungen. Nutzfahrzeugwerkstätten profitieren von
Features für SCR-Reparaturen und elektronisch geregelte
Luftfederungen, ganz allgemein wurden die Typen-und
Steuergeräteabdeckung erheblich erweitert. "Noch nie wurde mit nur
einem Update eine so große zusätzliche Abdeckung erreicht", so
Lackner.
Ebenfalls neu sind das "Vehicle Communication Interface" VCI 1000 und
die Abgasdiagnosebox OBD 1000, wobei beide Lösungen besonders
handlich und (dank serienmäßiger Bluetooth-Datenübertragung)
unkompliziert in der Bedienung sind.
Für die Zukunft gerüstet
Erstausrüstungserfahrungen sind in zwei weitere Projekte
eingeflossen: Beim Scope 1400 handelt es sich um ein digitales
4-Kanal-Messsystem, das präzise Messungen an allen Motor-und
Fahrzeugkomponenten durchführen kann. Wie sein Vorgänger verfügt es
über eine intuitive Bedienoberfläche, Referenzkurvensowie 400
vorkonfigurierte Messeinträge, die allesamt nach verschiedenen
Motoren, Sensoren und Aktuatoren geordnet sind. Der Messbereich des
Oszilloskops wurde für die Anwendung an Elektro- oder
Hybridfahrzeugen auf 1.000 Volt ausgedehnt.
Das Voranschreiten der Elektromobilität macht auch das
Hochspannungs-Messmodul HV Safety 2000, neuerdings samt einer
Funktion zur Potenzialausgleichsleitermessung verfügbar, immer
wichtiger. "Dieses Gerät erlaubt eine sichere Überprüfung von
hochspannungsführenden Elektround Hybridfahrzeugen und bietet die für
Kfz-Werkstätten notwendigen Dokumentationsmöglichkeiten bei
Reparaturen", erläutert Lackner: eine weitere zukunftsorientierte
Innovation der Diagnosespezialisten aus Graz. (HAY)