Heute leben einige Spezialisten immer noch davon, solche Oldtimer zu servicieren. Mit der Globalisierung kam Ramsch in den Markt. Vor allem in China produzierte Hebebühnen treiben heute manchem Werkstattbetreiber die Zornesröte ins Gesicht. Tragarme und Hubzylinder ächzen unter dem sparsamen Materialeinsatz der Hersteller. Die Ausfälle nehmen überhand. Eine echte Herausforderung ist der Rost. Von unten nach oben frisst er sich durch das billige Blech, in Österreich noch verschärft durch das aggressive Salz der Winterstreuung. Eine harte Nuss, die da vom Baum hängt. Wenn Hebebühnen chinesischer Herkunft unter europäischem Markenlabel um schlappe 2.200 Euro verhökert werden, braucht es niemand wundern, wenn die Dinger nicht lange halten. So was verärgert Käufer wie Verkäufer und am Ende ist eine Neuanschaffung doppelt teuer. Freude jenen, die das Alte pflegen!