Wer sich in den verbleibenden etwa 70 Prozent Jahresmarktvolumen zurechtfindet, der hat beste Chancen zuüberleben.

Fleiß ohne neue Ideen und ohne Kreativität wird künftig nicht reichen. Kritischere und klügere Konsumenten machen es zwingend nötig, Autos und Serviceleistungen künftig viel ideenreicher zu präsentieren. Sparsamere und umweltbewusstere Käufer werden mit alten Methoden und Maschen nicht weiter zubeeindrucken sein.

Einigen wir uns also darauf, mit eher klaren und harten Formulierungen an die Probleme heranzugehen. Einigen wir uns auf große Konfliktfähigkeit und akzeptieren wir die "nackte Wahrheit des anderen Standpunktes", die bekanntlich die wenigsten hören wollen, und denken wir daran, dass der kunstvolle Umgang mit höflichen Worten in der Geschichte der Menschheit schon immer mehr Schaden angerichtet hat als die polternde Wahrheit.

Es gibt Philosophen, die meinen, nur aus Ruinen erblühe wirklich neues Leben. Oft genügt auch eine anständige Krise zur Erneuerung. Wenden wir uns also der kreativen Seite des Problems zu. Wer wie wir in Lederers Medienwelt täglich das Kardiogramm des Marktes studiert, kann nicht übersehen, dass die Verkaufsfront unter größtem Druck steht undder Erfolgszwang nach konkreteren Hilfen verlangt.

Voranzustellen ist das Lobbying. Und wenn die Hersteller und Importeure nicht mitmachen wollen oder können, dann muss der Markenhandel für seine Imagepflege selbst die Finanzierung in die Hand nehmen. Funktioniert es, springen auch die sprödesten Hersteller/Importeure wieder auf, schließlich wollen sie immer mitreden.

Das Karussell der Zukunftsmärkte dreht sich nämlich immer schneller. Es wäre verkehrt, darauf zu warten, dass es wieder auf gemütlichere Touren zurückschaltet. Ihr