Drei Modelle erhielten im Rahmen des ÖAMTC-Tests diesmal die Note „gut“: Continental PremiumContact 7 als Testsieger sowie Cinturato (C3) von Pirelli und EfficientGrip Performance 2 von Goodyear hätten die ausgewogenste Gesamtleistung im Feld gezeigt. „Diese Reifen überzeugten sowohl bei der Fahrsicherheit auf trockener und nasser Fahrbahn als auch bei Verschleiß, Effizienz und Umweltbilanz“, so ÖAMTC-Reifenexperte Steffan Kerbl. 6 Modelle erhielten die Note „befriedigend“: Die Modelle Firestone Roadhawk 2, Falken Ziex ZE320, Bridgestone Turanza 6, Michelin Primacy 5, Maxxis Premium HP6 und Kumho Ecsta HS52 hätten laut ÖAMTC jeweils in einzelnen Kriterien leichte Schwächen gezeigt – etwa bei der Laufleistung, beim Abrieb oder bei den Fahreigenschaften auf trockener oder nasser Fahrbahn. Die Note „befriedigend“ hätten auch 4 weitere Produkte für sich verbuchen können, deren Schwächen allerdings ein wenig ausgeprägter ausgefallen wären: Die Modelle BF Goodrich Advantage, Hankook Ventus Prime 4, Vredestein Ultrac+ und Greentrac Quest-X. Am Ende der Tabelle stünden 3 Modelle, die nicht über ein „genügend“ hinausgekommen seien: Die Modelle Lassa Revola, Leao Nova-Force Acro und Linglong Sport Master. Letzterer zeige die Gratwanderung, die die Industrie bewältigen müsse, lt. Kerbl am deutlichsten: „Der Sport Master hat die besten Nassgriffeigenschaften des ganzen Feldes. Die Kehrseite der Medaille: Auf trockener Fahrbahn ist kein Testkandidat schwächer, die Laufleistung ist so gering, der Abrieb so hoch wie bei keinem anderen Modell.

Im Rahmen des Tests durch ARBÖ, GTÜ und Auto Zeitung zeigte sich: Auf trockener Fahrbahn überzeugen alle Kandidaten mit soliden Leistungen, auf nasser Straße zeigten sich jedoch deutliche Unterschiede. Auf trockener Straße bleibe das Testfeld erfreulich dicht zusammen. Der Abstand zwischen dem Continental, der mit 32,8 Metern den kürzesten Bremsweg aus 100 km/h erzielt habe, und dem West Lake, dessen 35,7 Meter den längsten Anhalteweg markierten, sei noch akzeptabel. Auch bei der Fahrsicherheit ließen sich zwar spürbare Unterschiede ausmachen, doch selbst die Profile von Tercelo und West Lake, die hier am schwächsten abgeschnitten hätten, ließen sich problemlos bändigen. Mit dem präzisen und dynamischen Fahrverhalten des Goodyear hätten sie freilich nicht mithalten können. Auf Nässe ergebe sich ein ganz anderes Bild. Denn hier zeigten die Probanden erhebliche Unterschiede. Allen voran biete der Premium Contact 7 von Continental auf regennasser Straße optimale Haftung. Auch die Pro-file von Pirelli, Goodyear und Firestone hätten bei Regenwetter eine sehr gute Figur abgegeben. Die drei Discount-Angebote von West Lake, Tercelo und Laufenn hätten zu lange Bremswege von 100 km/h bis zum Stillstand. Erhebliche Unterschiede zeigten sich zudem im Fahrverhalten nahe der Haftgrenze. Neben dem Continental Premium Contact 7, der den Testsieg einfahre, verdienten sich lt. ARBÖ auch der Goodyear Eagle F1 Asymmetric 6, der Pirelli Cinturato C3, der Firestone Roadhawk 2 sowie der BF Goodrich Advantage 2 und der Michelin Primacy 5 eine klare Empfehlung.