AAGG: Konsolidierungs-Kurs

AAGG: Konsolidierungs-Kurs

Im schwierigen Autoteile-Aftermarket rückt nun die Alliance Automotive Group Germany (AAGG) ihr Konsolidierungsprogramm in den Branchenfokus, wie die Teilehandelsgruppe mitteilte. Die in der AAGG Holding befindlichen Handels-und Werkstattsystemfirmen Coler, Busch und Hennig firmieren ab 2020 unter der neu gebildeten „AAG Concept Center“ -Konstruktion des Geschäftsführers Fabian Roberg.

Insider sehen darin eine Kräftebündelung als Antwort auf den US-Giganten LKQ, der in Europa Stahlgruber, Rhiag und Kelly vereint hat. Der Fokus dieser Struktur liegt in der besonderen Pflege der Kfz-Werkstattkunden und nebenbei im Zugriffswillendes darin verborgenen Flottengeschäftes. Im "Lamento" der Teilezulieferindustrie versuchen die Branchenriesen ihren MA abzusichern, der allgemein formuliert zum Vorjahresvergleich um rund 10 Prozent hinten nach ist. Im Zuge dessen wollen Hinweise nicht verstummen, dass der in Österreich innerhalbder ATP aktive Wütschner-Komplex bald in diese AAGG eintreten dürfte. Ein weiteres Detail im Pressetext offenbart laut Insidern, dass die US-Teilemarke NAPA (National Automotive Parts Association) als "Private Brand" in Europa etabliert werden soll. Eigentümer der AAGG ist das Gegenstück zu LKQ, der US-Teilevertriebs-und Servicegigant GPC (Genuine Parts Company). Faktum ist, dass diese Konstruktion Personal-und Stützpunktbereinigung nach sich ziehen wird. Die Pressemitteilung ist von Inge Jaeger, Assistenz Geschäftsleitung AAGG, unterfertigt, was laut Branchenkennern Rückschluss auf weitere Veränderungen im extrem volatilen Markt zulässt.

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