Mischen Sie noch selbst?

Mischen Sie noch selbst?

Die Vorteile der automatischen Lack-Mischanlage MoonWalk von PPG hat zahlreiche heimische Karosseriebetriebe überzeugt, die bereits ein Gerät bestellt haben.

Im Sommer hat PPG die automatische Mischanlage für Lackfarben vorgestellt, in Kürze kommen die ersten Geräte nach Österreich: "Die ersten Anlagen sind verkauft, die Betriebe warten bereits auf die Auslieferung", berichtet Werner Lanzerstorfer, Geschäftsführer von PPG in Österreich. Die MoonWalk genannte Mischanlage wurde vom Lack-Konzern für seine Kunden der Marke Nexa und PPG entwickelt und bildet einen weiteren Meilenstein in der Verbesserung des Reparaturprozesses. "MoonWalk bringt Zeitersparnis, Materialersparnis, Sauberkeit, reduziert die Fehlerquellen und erhöht die Qualität", so Lanzerstorfer. Für das kommende Jahr plant der Österreich-Chef den Verkauf von 25 Maschinen. "Wir stellen die Anlage den Betrieben nun gebietsweise vor, laden die Kunden aber auch ein, sich im Schulungszentrum davon zu überzeugen, wo die erste Anlage bereits installiert ist."

Anlage dokumentiert den Innovation

"Die Anlage ist immer sauber und sieht so modern und innovativ aus, dass manche Lackierbetriebe das Gerät gerne in den Sichtbereich der Kunden stellen möchten", erzählt Lanzerstorfer. "Dabei ist Sauberkeit einer der wichtigsten Vorteile", ergänzt Technical Manager Hans Niederegger: "Sich verkrustende Lackreste beim Ausgießen sowie Verunreinigungen durch Staub und Partikel kommen in dem geschlossenen System nicht mehr vor, und das ermöglicht ein deutlich saubereres Arbeiten."

Kleinstmenge, Sauberkeit und Materialeinsparung

Ein weiterer, entscheidender Punkt ist die geringe Menge, die damit gemischt werden kann. "Sehr kleine Lackmengen waren bislang aufgrund der nicht darstellbaren Kleinstmengen der jeweiligen Farben nicht möglich", so Lanzerstorfer. Sind etwa in Relation bei 100 Gramm einer Farbe 3 Gramm Weiß hinzuzufügen, ist es fast unmöglich, händisch eine deutlich kleinere Menge zu mischen. MoonWalk hingegen mischt mit absoluter Genauigkeit auch Kleinstmengen. "Damit sind einerseits geringe Volumen für Spots möglich, zudem kann der Lackierer genauer auf den Bedarf mischen", so Niederegger. Bislang wurde immer eine großzügige Reserve einkalkuliert, da bei einer notwendigen Nachmischung kaum derselbe Farbton getroffen wurde. Dank MoonWalk wird der Ton 1:1 noch einmal hergestellt, in der minimal notwendigen Menge.

Neben der Materialeinsparung durch die exaktere Menge wird auch eine Einsparung von 6 bis 9 % dadurch erzielt, dass die Lackdose auf dem Kopf steht und damit zu 100 %entleert wird. Nicht zuletzt: "Fehlmischungen kommen nicht mehr vor. Allein dadurch hat sich die Leasingrate schon amortisiert", so Niederegger abschließend.