Lösung für die großen Räder

Lösung für die großen Räder

Bei Scholz Regalsysteme weiß man, dass die Räder auf den Fahrzeugen immer größer werden. Um diese einlagern zu können, hat man nun die geeignete Lösung gefunden - zur Freude der Autohäuser, die für größere Räder auch mehr Geld von den Kunden verlangen können.

Es waren 135er-Reifen, mit denen vor 30 Jahren der Renault 4 des Autors ausgerüstet war: Ein Rad in der linken Hand, eines in der rechten - so ging es raus aus dem Keller und ab zum Wechseln. Die Zeiten haben sich geändert: Heute hat kaum jemand Platz für die immer größer gewordenen Räder und schleppen will sie erst recht niemand mehr. Scholz Regalsysteme aus Hofheim amTaunus hat für jene Autohäuser, die "Reifenhotels" errichten, individuelle Lösungen parat.

Sieben unterschiedliche Größen

Eine davon ist das YeSiReB Flexi: Was sich hinter dieser Bezeichnung (mit den Anfangsbuchstaben der dazu passenden Farben in Englisch) verbirgt? Ein Räderregal in sieben Größen, wo aufgrund der unterschiedlichen Farben sofort klar ist, welches Rad in welche Höhe kommt. Die kleinste Rädergröße (maximal 620 Millimeter Durchmesser und 220 Millimeter Breite) bekommt bei der Einlagerung eine blaue Markierung und findet ihr Plätzchen ganz oben im Regal. Direkt darunter sind die gelben Räder (680/280 mm), in der Mitte folgen die silbernen (740/280 mm). Neu ist, dass die Farbe Rot in zwei Größen eingeteilt wird: Der Durchmesser, nämlich 800 Millimeter, ist zwar gleich, dafür die Breite unterschiedlich - einmal sind es 280 und in der XL-Version 380 Millimeter. Ähnlich ist es bei der neuen Einteilung namens Mega: Hier finden Räder mit einem Durchmesser bis 860 Millimeter Platz: "Die sind hoch wie die Arbeitsplatte in einer Küche", sagt Gottfried Scholz. Auch bei Mega gibt es eine normale Breite (280 mm) und die XL-Version für 380 mm breite Räder.

Scholz ist überzeugt davon, dass die Autohäuser ihre Kunden von diesem Konzept überzeugen können: "Jedes Rad bekommt ein Schild wie ein Baby und geht damit automatisch ins richtige Fach", sagt er. Es sei klar, dass man die Einlagerung größerer Räder auch teurer vermarkten könne, argumentiert der Firmenchef: "Das ist wie beim Fleischhauer: Jeder weiß, dass 2 kg Wurst mehr kosten als 1 kg. Daher kann man für größere Räder mehr verlangen."

Räderlager füllt sich immer weiter

"Sehr zufrieden" mit dem Radlager aus dem Hause Scholz ist Walter Tauscher, Standortleiter im Autohaus Lamberg in Wolkersdorf (Weinviertel). Dort wurde vor rund 3 Jahren ein Lager für 990 Garnituren eröffnet, das bereits zu etwa 90 Prozent gefüllt ist. Tauscher: "Wir haben durch das neue Lager auch neue Kunden gewonnen, die wir vorher nicht hatten." (MUE)