Mehr Mut zum Auto!

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Ob in Wolfsburg, München oder Paris: Viele Autohersteller geloben öffentlichkeitswirksam, dass sie sich "vom Fahrzeugbauer zum Mobilitätskonzern" entwickeln wollen. Einer tut das nicht: Tesla.

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Also jenes Unternehmen, das eineinhalb Jahre vor der Einführung schon 400.000 Reservierungen für sein Model 3 erhalten hat, während es der BMW i3 in drei Jahren erst auf 55.000 Verkäufe gebracht hat.

Elon Musk und seine Manager verstehen viel vom Marketing -zu viel, als dass sie die Zukunftsperspektiven ihrer eigenen Produkte schlechtreden würden. Diesen Fehler begehen nur jene, die sich jahrelang zu sehr mit dem trickreichen Unterschreiten von Verbrauchsgrenzwerten und zu wenig mit der Mobilität von (über-)morgen beschäftigt haben.

Das Auto der Zukunft mag elektrisch, selbstfahrend und vernetzt sein -aber es wird immer noch ein Auto sein. Es wird den Menschen weiterhin als Alltagswerkzeug, Statussymbol und Modegegenstand dienen. Es wird weiterhin gekauft und geleast werden. Das ist Grund genug, zukunftssicher an dieÖffentlichkeit zu treten -und nicht mit bizarren Selbstverleugnungen, die nur jenen in die Hände spielen, die seit Jahrzehnten einen ideologisch motivierten Kreuzzug gegen die individuelle Mobilität führen.

Abschied vom Käufer?

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Seit bald 20 Jahren findet der puls Automobilkongress in der Nähe von Nürnberg statt; zunehmend kommen auch Referenten und Besucher aus Österreich. Heuer findet die Veranstaltung am 8. September statt.

33 Wohin gehen wir Fachmedien?

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Die Online-Giganten erobern den Werbemarkt, und die Leser wandern zu Instagram&Co. ab. Auch bei den Branchenmedien bläst der Wind of Change.

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