Schutz der Marge ist unsere Aufgabe

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Schutz der Marge ist unsere Aufgabe

Mit dem Franzosen Hubert Scuiereb hat Total einen neuen General Manager für Österreich und die Schweiz. Vom Büro in Wien will er die beiden Märkte noch besser betreuen und den Ertragsbringer Öl für die Werkstätten erhalten.

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Auto&Wirtschaft: Der Standort Wien wurde innerhalb des Total-Konzerns aufgewertet, können Sie uns dazu Details sagen?

Scuiereb:Österreich war in einem sogenannten Hub mit Tschechien und der Slowakei, wobei die Zentrale in Prag angesiedelt war. Die Schweiz hingegen war allein gestellt. Nun hat man einen neuen Hub mit Österreich und der Schweiz gegründet, der nun aus Wien geleitet wird.

Was bedeutet das für den Standort Österreich?

Zuerst sind wir in ein neues, repräsentatives Büro in Wien 11 umgezogen, das Team wurde aufgestockt, wir haben 7 neue Arbeitsplätze in Wien geschaffen, die vor allem im Backoffice die beiden Länder betreuen. Die Betreuung im Kfz-Bereich bleibt mit 6 Außendienstmitarbeitern gleich. Günther Katzengruber hat ja vor mehreren Monaten die Verkaufsleitung übernommen, August Starek ist nun für dessen früheres Gebiet in Niederösterreich zuständig.

Was bringt dieÄnderung für die österreichischen Kunden im Kfz-Bereich?

Wir versuchen, die Synergien dieser sehrähnlichen Länder stärker zu nutzen, wie zum Beispiel im Bereich Marketing, wo die Leitung und die Ideen in Wien zusammenlaufen. Hier können wir nun noch stärker auf die Bedürfnisse und Anforderungen unserer Kunden eingehen. Und durch die Zentrale in Wien haben wir natürlich viel kürzere Entscheidungswege, das hilft unserem Außendienst im täglichen Geschäft bei der Betreuung der Kfz-Werkstätten. Wir sind sehr nah am Kunden und wollen das zukünftig noch verstärken.

Können Sie uns dafür Beispiele nennen?

Ein Beispiel ist unser Techniker, der für unseren Außendienst und für unsere Kunden immer erreichbar ist. Bei der Einführung des neuen PSA-Öls Quartz Ineo First hat er beispielsweise die Peugeot-und Citroën-Händler besucht, um vor Ort das Produkt und die Argumentation beim Kunden zu erklären. Wie wollen Sie die Werkstätten nochunterstützen? Mithilfe bei der Argumentation für unsere qualitativen Produkte. Qualität ist nicht so leicht zu verkaufen wie der Preis. Bei Total und Elf gibt es allerdings nur Top-Qualität, wir haben keine zweite oder dritte Schiene, die der Endkunde vermischen könnte.

Wie sieht Ihr Fokus bei den Automarken aus?

Wir haben 85 Prozent des Volumens bei Renault, sind sehr stark bei Peugeot und Citroën und liefern Serviceöl bei GM und Mazda. Darüber hinaus arbeiten wir mit allen Marken zusammen, sowohl den Markenbetrieben wie auch den freien Werkstätten.

Wie sehen Sie hier die Entwicklung?

Die freien Werkstätten gewinnen dazu, das merken wir auch bei unserem Volumen. Aufgrund der wirtschaftlichen Situation können sich die Autofahrer oft die Stundensätze in den Markenwerkstätten nicht mehr leisten und wechseln zu qualitativ guten, freien Betrieben.

Die Margen sind sehr unter Druck. Wie können Sie die Margen schützen?

Mit unserem Qualitätsanspruch. Die Werkstätte soll nicht den Preis, sondern die Qualität und den Service verkaufen. Wir bekennen uns klar zum Direktvertrieb und wir verkaufen nur an die Werkstätten. Total oder Elf wird es nicht in Super-oder Baumärkten geben. Das ist eine sehr wichtige Strategie zum Schutz der Werkstätten und deren Margen. Und deren Schutz ist unsere wichtigste Aufgabe. (GEW)

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