Wer einmal fehlt, kommt sicher wieder

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Wer einmal fehlt, kommt sicher wieder

Mit Volvo fehlt - aus "konzernpolitischen" Gründen -heuer nur ein großer Autohersteller auf der Vienna Autoshow: 150.000 Besucher werden erwartet.

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Was für die "schraubenden Kollegen" die Auto-Zum in Salzburg (heuer vom 21. bis 24. Jänner), ist für die Autohändler die Vienna Autoshow (VAS): Alle 2 Jahre (so auch diesmal) bringt es der Messekalender mit sich, dass beide Veranstaltungen innerhalb von 2 Wochen stattfinden. Nach dem Fachbesucher-undMedientag (diesmal am 14. Jänner) ist die Vienna Autoshow ab 15. Jänner für 4 Tage lang dem zahlenden Publikum zugänglich. Dieser Kalender habe sich bewährt, sagt Paul Hammerl, PR-Verantwortlicher der Reed Messe. Tradition habe auch die Kombination mit der Ferienmesse, sodass es sich um die "perfekte Veranstaltung für die gesamte Familie" handle. Angepeilt werden rund 150.000 zahlende Besucher, im Vorjahr waren es 150.367 (plus 8.412 Fachbesucher bei der "Preview" am Mittwoch).

Bei der Messe zeigt man sich sehr froh, dass die Importeure zu ihrem Auftritt auf der wichtigen Branchenplattform stehen. Rund 99 Prozent des Marktes sind vertreten, abwesend ist diesmal nur Volvo: Nicht weil der Importeur nicht gewollt hätte, sondern weil sich der Konzern fast gänzlich von Automessen zurückzieht. Nur je eine Messe in Europa (Genf), den USA (Detroit) und Asien (abwechselnd Peking und Shanghai) wird jährlich "beschickt", ansonsten werden die Produkte in "Erlebnisevents" vorgestellt.

Doch zurück zur Vienna Autoshow: Hammerl ist froh, dass durch den jährlichen Rhythmus auch die Standlagen klar sind, der Platz von Volvo wurde unter den Importeuren aufgeteilt. Auch für Subaru (neben Ferrari und Maserati der einzige Abwesende von 2014) wurde ein Platz gefunden. Sogar Rolls-Royce, seit mittlerweile vier Jahren ohne Importeur, ist auf der VAS mit dabei, betreut von BMW Wien.

Maximal ein Jahr Pause pro Hersteller

"Wir mussten dieses Mal erstmals in die Mall ausweichen, um Platz für Tesla zu schaffen", sagt Dr. Christian Pesau, Geschäftsführer des Arbeitskreises der Automobilimporteure. Auch Pesau rechnet mit einem Rekordbesuch: "Es hat sich gezeigt, wie wichtig die Messe für den Jahresauftakt ist."

Dem pflichtet auch Hammerl bei. Wo sonst könne ein Importeur in so kurzer Zeit so viele Kundenkontakte erzielen, sagt er - und ergänzt: "Wie etabliert die Messe mittlerweile ist, merken auch jene, die einmal lang gefehlt haben. Die waren ein Jahr später alle wieder dabei."

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