Transformation zu Full-Service

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Transformation zu Full-Service

BestDrive by Continental wird nun auch als Franchise-Konzept ausgerollt

ContiTrade Austria will BestDrive by Continental mit einem Fullservice-Konzept zum Mobilitätsanbieter entwickeln und sucht noch selbstständige Werkstätten als Franchise-Partner fürs Netz.

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Mag. Thomas Papez ist nach vielen internationalen Aufgaben bei Bosch als Geschäftsführer von ContiTrade Austria nach Österreich zurückgekehrt. Hier will er „Best Drive“ zum Komplettanbieter für die individuelle Mobilität weiterentwickeln.

A&W: Was waren die Beweggründe für Ihren ­Wechsel zu ContiTrade?
Thomas Papez: Das Angebot, in einer Führungsfunktion zurück nach Österreich zu kommen, war sehr attraktiv. ContiTrade ist mitten in der Transformation vom Reifenhändler zum Mobilitätsanbieter. Dabei ist der Reifen nach wie vor wichtig, aber wir bewegen uns verstärkt hin zum Autoservice. Und hier kann ich viel einbringen.

Nach dem Kauf von Reifen John und der Fusionierung mit Profi-Reifen zu ContiTrade steht jetzt die Umfirmierung zu BestDrive by Continental an. Wie ist hier der Status?
Papez: Wir haben schon damit angefangen, Standorte umzurüsten, bis Ende 2024 sollen alle Betriebe in ganz Österreich umgebrandet sein. Bis dahin sollen alle Betriebe zu Full-Service-Anbietern erweitert werden. Neben der Beschriftung und der Ausstattung gehört dazu auch die Ausbildung der Mitarbeiter, hier sind wir natürlich wie alle anderen vom Fachkräftemangel betroffen.

Sprechen wir hier nur von eigenen Filialen oder sind auch selbstständige Partner im Netz?
Papez: Wir verfügen derzeit über 60 eigene Standorte und entwickeln zur Netzerweiterung ein neues Franchise-­Konzept, wo wir Kfz-Werkstätten als Partner suchen. Wir erleben ein großes Kundeninteresse an unserem Netzwerk und benötigen deshalb eine Erweiterung des Netzwerkes. Im Vollausbau soll das zu 150 Partnern führen. Wir investieren sehr viel in das BestDrive-Full-Service-Konzept. Mit Ausstattung, Qualifizierung, EDV-Anbindung sind das umfassende Anforderungen in relativ kurzer Zeit.
Die Herausforderung wird dabei – wie erwähnt – sein, die Partner auszubilden und zu qualifizieren. Beispielsweise im Bereich der E-Mobilität. Dabei verfügen wir im Trainingsbereich über sehr viel ­Erfahrung im Continental-Konzern.

Wie sieht die Entwicklung im wichtigen und ­wachsenden Flottengeschäft aus?
Papez: Wir sind hier mit eigenen Standorten und Servicepartnern schon sehr gut aufgestellt und bei den Leasing- und Flottenfirmen gelistet. Die Nachfrage ist sehr groß und deshalb werden wir unser Netz erweitern.

 

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