Wandel auf der  Bühne

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Wandel auf der  Bühne

Selten zuvor stand die Fuhrparkbranche vor so großen Umbrüchen wie derzeit. Die heurige FLEET Convention am 21. Juni widmete sich daher ganz jenen Themen, die derzeit alle bewegen.

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Sich den Herausforderungen zu stellen, die auf alle hereinbrechen werden – das wollten wir mit der siebenten Ausgabe der FLEET Convention am 21. Juni in der Hofburg adressieren, denn: E-­Mobilität, verschärfte CO2-Grenzwerte und strengeres Controlling machen den Job des Fuhrparkleiters nicht einfacher. Dafür wird diese Position für Firmen sogar immer wichtiger.

Gut gerüstet
Entsprechend vielfältig brachten wir Problemstellungen und Lösungsansätze auf die Bühne. Aktuelle Zahlen und Marktentwicklungen, brillant vorgetragen von Marc Odinius von Dataforce, zeigten einmal mehr, dass die Umstellung auf batterieelektrische Fahrzeuge in vollem Gang ist.
Eines der Zauberworte der Zeit, die CO2-Neutralität, thematisierte Wolfgang Kremsl von der Saubermacher AG. Bei einer Firma, die zahlreiche Lkws einsetzt, keine einfache Vision.
Dass man ohne professionelle Hilfe diese Umstellungen kaum bewältigt, brachte Christina Warmann von itk Engineering auf die Bühne. Wichtig: die Ausgangssituation analysieren, dann erst agieren. Dabei helfen intelligente Softwarelösungen.
Eine Möglichkeit, wie man die breite Masse mit E-Mobilität erreichen kann, zeigte Oliver Obrist von Obrist Group anhand eines Tesla Model 3 mit Zweizylinder-Range Extender – inklusive eines eigens ­entwickelten E-Fuels.
Heiß her ging es bei der Podiumsdiskussion. Thema: E-Mobilität – was es jetzt braucht. Dipl.-Ing. Theresa Vogel (Geschäftsführerin Klima- und Energiefonds) meint, dass ein gewisses Mindset vorhanden sein müsse. Marcella Kral (ÖAMTC) sieht Förderungen als Geburtshilfe. Dr. Christian Pesau (Sprecher des Arbeitskreises der Automobilimporteure) wies darauf hin, dass Nfz-Förderungen erst 2023 entschieden werden und Firmen bis dahin keine Kaufentscheidungen treffen.
Dass die Mittagspause zwei Stunden in Anspruch nahm, mag übertrieben klingen. Der Kommunikationsbedarf ist indes hoch wie nie. Und wie ersten ­Besucherstimmen zu entnehmen war, ist das Gespräch unter vier Augen einfach durch keine Online-­Veranstaltung der Welt zu ersetzen.
Am Nachmittag ging es weniger technisch zu. Zum ­einen klärte Dr. Martin Brenner von Brenner & Klemm auf, welche Rechte und Pflichten ein Fuhrparkmanager hat. Zum Schluss gab es zwei durchaus konträre Vorträge. Mobilität abseits des Firmenwagens? Wie das laufen kann, erklärte Dipl.-Ing. Andreas Herzog von Boehringer Ingelheim RCV. Wirtschaftswissenschaftler Dr. Stephan Jansen brachte eine These vor, die das Fahrrad als Lösung sieht – nicht als Pkw-Ersatz, sondern als sinnvolle Ergänzung. Das Resümee der FLEET Convention? Die Branche hat die Zeichen der Zeit erkannt, Lösungen sind vielfach vorhanden, für die Herausforderungen ist man definitiv gut gewappnet.

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