Abschied vom Käufer?

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Abschied vom Käufer?

Am Vorabend des Kongresses kann man sich die Sammlung klassischer Autos und Motorräder ansehen

Seit bald 20 Jahren findet der puls Automobilkongress in der Nähe von Nürnberg statt; zunehmend kommen auch Referenten und Besucher aus Österreich. Heuer findet die Veranstaltung am 8. September statt.

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Wird es den Autokäufer, wie wir ihn seit Jahrzehnten kennen, auch in Zukunft geben? Oder müssen wir uns nicht vielmehr darauf einstellen, dass vor allem junge Menschen nicht auf ein eigenes Auto setzen, sondern lieber andere Angebote nutzen, um mobil zu bleiben? Das ist die Hauptfrage, die sich derzeit viele stellen: Die Antworten darauf gibt der 18. puls Automobilkongress, der heuer am 8. September in Hersbruck bei Nürnberg abgehalten wird.
Seit dem Start im Jahr 2005, als puls- Geschäftsführer Dr. Konrad Weßner zum ersten Kongress geladen hatte, wurden viele Themen behandelt. Stand anfangs zum Beispiel das Thema "Incentives als Herausforderungen der Automobilbranche" im Fokus, werden diesmal "Neue Mobilitätsangebote für die Autonutzer/innen von Morgen" behandelt.
"Zunächst stellen wir in vielen Kundenbefragungen fest, dass das Auto nach wie vor für die meisten Menschen im Mittelpunkt der persönlichen Mobilität steht", sagt Weßner: "Getrieben durch die Pandemie hat das eigene Auto als persönlicher Rückzugsraum sogar an Bedeutung gewonnen." Doch die Generation Z neigt immer mehr zu niederschwelligen Mobilitätsangeboten wie Auto-Abos, flexiblen Leasingverträgen oder Mietverträgen, die das Anschaffungsrisiko insbesondere der für viele noch ungewohnten Elektroautos reduzieren.
Doch was sagen die Experten dazu? Die Organisatoren haben eine illustre Schar an Vortragenden geladen: InÖsterreich gut bekannt (und mit zahlreichen Autohäusern aktiv) ist zum Beispiel Roman Still, Vorstandsvorsitzender der AVAG Holding SE. Über neue Mobilitätsangebote spricht auch Anthony Bandmann (Vertriebsvorstand der Volkswagen Financial Services AG): Seiner Meinung nach werden Kunden in Zukunft mit einer App bequem und schnell ihren jeweiligen Mobilitätsbedarf abdecken können.

Frauenpower und Oldtimer
Aber natürlich gibt es auch noch andere Themen: So wird Theresa Schirak (Schirak Automobile, St. Pölten) gemeinsam mit Jenny Koch (Vorstand Koch Automobile AG, Berlin) zum Thema "Frauenpower im Automobilhandel" referieren. Lohnenswert ist aber auch schon der Besuch der Vorabend-Veranstaltung am 7. September: Nach dem einleitenden Vortrag können sich die Besucher die rund 400 Oldtimer im "Dauphin Speed Event" in Hersbruck anschauen.


 

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