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Der EV6 ist heuer der meistverkaufte Kia ...

Mit +20,5 Prozent nach 3 Monaten gehört Kia heuer zu den wenigen Marken, die dem Abschwung im Gesamtmarkt trotzen. Interview mit Österreich-Chef Mag. Alexander Struckl.

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Der gebürtige Steirer hat vermutlich keine Sekunde bereut, dass er vor knapp 3½ Jahren zu Kia gewechselt ist. Denn bei seinem ehemaligen langjährigen Arbeitgeber Opel rasseln die Zulassungszahlen in den Keller (nur 2,8 Prozent Marktanteil nach 3 Monaten), während sie bei Kia in die Höhe schießen: "Esläuft ganz gut, und mit dem Marktanteil von 4,15 Prozent nach den ersten 3 Monaten können wir sehr zufrieden sein", sagt Mag. Alexander Struckl.
Allerdings wirke sich die schwierige Liefersituation auch bei Kia auf die Verfügbarkeit einzelner Modelle bzw. Versionen aus. "Es ist nicht immer jener Produktionsmix, den wir gerne hätten. Auch wir müssen uns nach der Verfügbarkeit richten." Die Entwicklung sei unterschiedlich und hänge von der Verfügbarkeit einzelner Komponenten bei den jeweiligen Lieferanten ab, so Struckl. "Am öftesten sind die Produktionen für höhere Ausstattungen betroffen."
Vor allem die in Europa produzierten Fahrzeuge seien derzeit relativ gut verfügbar, erklärt Struckl: "Die Händler haben einen relativ guten Lagerbestand." Besonders gut performe man derzeit beim Ceed und beim Sportage, während Fahrzeuge im B-Segment derzeit schwer zu haben seien. Doch hier habe sich der Ceed als gute Alternative entwickelt, zumal der Preisunterschied zueinem Rio nicht mehr so hoch sei. Nicht das Halten des derzeitigen Marktanteils sei das Ziel von Kia, sondern eine leichte Steigerung des Volumens im Vorjahr. 2021 kam Kia in Österreich auf 8.226 Neuzulassungen (3,4 Prozent Marktanteil), 2020 waren es 6.935 Einheiten (2,8 Prozent). Derzeit sei derAuftragsbestand mehr als doppelt so hoch wie in einem Normaljahr, meint man bei Importeur.

Zahl der Schauräume wurde reduziert
Das bedeutet auch Zufriedenheit bei den Händlern, zumal nun auch nach rund 1 bis 1½ Jahre dauernden Verhandlungen alle neuen Händlerverträge unterschrieben wurden: Insgesamt gibt es nun 71 "Points of Sale". Die Verhandlungen seien immer "sehr konstruktiv und verständnisvoll" gelaufen, sagt Struckl, obwohl man die Zahl der Händler vorallem in ländlichen Gebieten reduziert habe. Insgesamt habe Kia in Österreich nun 28 Schauräume weniger als vor einigen Jahren. "Weiße Flecken" gebe es derzeit nicht, eine Ausweitung oder Ergänzung des Netzes sei auch nicht geplant, obwohl man laufend neue Bewerbungen von Händlern bekomme. "Doch unsere Händler benötigen eine gewisse Größe, um auch in Zukunft einen profitablen Betrieb abbilden zu können." Das sei durch die neue Organisation nun gegeben, auch die Modellpolitik bei Kia biete gute Entwicklungsmöglichkeiten für die Händler.
 

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